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Pressemitteilungen im Archiv

Technido-Kinder on Tour

Technologiepark Karlsruhe stiftet Ausflugswagen für Kita (10.12.2010)

Die Kleinsten aus dem "Krabblernest" nehmen den Ausflugswagen in Beschlag.

Wie bewältigen Erzieherinnen und Erzieher logistisch einen Spaziergang mit zwölf Kindern, von denen die Hälfte noch etwas wackelig auf den Beinchen ist? Um nicht einen Fuhrpark an Zwillingskinderwagen vorhalten zu müssen, gibt es für solche Vorhaben so genannte Kinderausflugswagen. Einen eben solchen stiftet die Technologiepark Karlsruhe GmbH dem Kinderhaus Technido. Das Gefährt im Wert von rund 1.400 Euro erinnert an einen großen Bollerwagen, auf den zwei Sitzbänke mit Rückenlehne und ein Tisch montiert wurden.

Die Kindertagesstätte im Technologiepark in Trägerschaft des Kind & Beruf e.V. betreut 95 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 6 Jahre, in der angeschlossenen Grundschule, die sich im selben Gebäude befindet, werden derzeit 27 Kinder unterrichtet. Um Ausflüge auch für die kleineren Kinder angenehm zu machen, finden sechs von ihnen künftig Platz im neuen Kinderausflugswagen. Der Wagen kann bequem von einer Person gezogen werden, während sich die größeren Kinder an Griffen festhalten können, die an den Rückenlehnen angebracht sind.

Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin des Kind & Beruf e.V. und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, ist begeistert: "Der neue Kinderausflugswagen ist eine echte Entlastung für unsere Erzieherinnen und Erzieher. So sind auch unsere Allerkleinsten mobil."

Der Wagen wird am 15. Dezember um 10:00 Uhr durch den Geschäftsführer der Technologiepark Karlsruhe GmbH, Thomas Lüdtke, an die Leitung des Kinderhauses übergeben.


Mit SOKEN mehr Sicherheit in sozialen Netzwerken

Verleihung des ObjektForum-Förderpreises (07.12.2010)

Foto der Verleihung des ObjektForum-Förderpreises
Ingo Wellenreuther (MdB) mit den stolzen Preisträgern

Karlsruhe. Am Abend des gestrigen 6. Dezembers wurde zum vierten Mal der Förderpreis des Karlsruher ObjektForums verliehen. Der Preis wird für Diplomarbeiten aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) vergeben, die sich in hervorragender Weise mit der Thematik der Software-Technik befasst haben. In diesem Jahr wurden David Förster für die Entwicklung eines Sicherheitsschlüssels für soziale Netzwerke (SOKEN) und Martin Küster für seine Arbeit zum Thema „Modellgetriebene Software-Entwicklung“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung, die jeweils mit 1.500 Euro dotiert ist, wurde vom Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther überreicht. Die Preisgelder wurden gestiftet von der andrena objects ag und der Technologiepark Karlsruhe GmbH.

Wellenreuther ist überzeugt, dass „Die beiden mit dem ObjektForum Förderpreis ausgezeichneten Arbeiten sind nicht nur Belege für die exzellente Qualität des KIT und seiner Studierenden, sondern aufgrund ihrer praktischen Relevanz auch eindrucksvolle Beispiele dafür, dass Baden-Württemberg bei der Marktfähigkeit von Innovationen an der Spitze der Bundesrepublik liegt.“

„Hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte sind für die Zukunft der Region im Allgemeinen und die Unternehmen im Technologiepark Karlsruhe im Besonderen von größter Wichtigkeit“, meint Thomas Lüdtke, Geschäftsführer der Technologiepark Karlsruhe GmbH. „Darum unterstützen wir den ObjektForum- Förderpreis von Anfang an.“

Matthias Grund, Vorstand der andrena objects ag, ist überzeugt, „dass sich Arbeitgeber im Hightechsektor schon sehr früh um ihre zukünftigen Knowhow-Träger bemühen müssen. Der Förderpreis ist dafür ein sinnvolles Instrument.“

Die hochkarätig besetzte Jury aus Professoren des KIT und Unternehmerpersönlichkeiten aus Karlsruhe waren von der hohen Qualität der eingereichten Arbeiten beeindruckt. Sie spiegele das hohe Niveau der Software- Technik-Ausbildung am KIT wider, so die einhellige Meinung der Jury.

Den Stuttgarter David Förster zog es 2004 an die Informatik-Fakultät des KIT. Die Auszeichnung für die „beste Arbeit Software-Technik Anwendung“ leistet nun dem Ferry-Porsche-Preis Gesellschaft, den Förster bereits als Abiturient gewonnen hat. Martin Küster, der sich über den Preis für die „beste Arbeit Software- Technik Grundlagen“ freuen darf, kam von Hannover nach Karlsruhe, um am KIT Informatik zu studieren und ist seit 2010 beim Forschungszentrum für Informatik (FZI) beschäftigt.

Über das ObjektForum Karlsruhe:

Das ObjektForum, 1995 von Matthias Grund (andrena objects) und Thomas Lüdtke (Technologiepark Karlsruhe) aus der Taufe gehoben, ist mit jährlich über 1000 Besuchern zu einem wichtigen Ort des Austausches von Informationen, Erfahrungen und Visitenkarten geworden. Das Forum gibt Orientierungshilfen zu wichtigen Innovationen in der IT. Zu den Referenten gehören Walter Bischofberger, Angelika Drach, Stéphane Ducasse, Erich Gamma, Ivar Jacobson, Karl Kessler, Michele Lanza, Craig Larman, Johannes Link, Joseph Pelrine, Ken Schwaber, Eric Samson, Michael Stal, Ivo Totev, Ralf Westphal und Michael Willers.


Technologiepark Karlsruhe bietet adäquaten Rahmen für große Kunstausstellung

Karlsruhe (29.04.2010)

Pressebild Kunst im Technologiepark
Regine Kruzinna, Thomas Brunner, Margot Witte

Die diesjährige Ausstellung im Technologiepark Karlsruhe (TPK) zeigt ab kommenden Donnerstag Werke von Thomas Brunner, Regine Kruzinna und Margot Witte. Die klare und zurückhaltende Architektur der Gebäude im Technologiepark bietet den Exponaten einen adäquaten Rahmen und eröffnet neue Kontraste.

Während die kraftvollen Farbfeldmalereien von Regine Kruzinna dieGalerien im Punkthaus in der Emmy-Noether-Straße 11 füllen, präsentiert Margot Witte im benachbarten Atriumsgebäude unter anderem Acrylglasbilder aus der DIARY-Serie. Die massiven Steinkokons von Thomas Brunner in den beiden Atrien der Gebäude sowie auf den Grünflächen davor umspannen den groß angelegten Ausstellungsbereich.

Mit seiner jährlichen Kunstausstellung unterstützt der Technologiepark Karlsruhe Künstler aus der Region und bringt die Kunst direkt vor die Bürotüren der rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Technologiepark wird so den Sommer über auch zu einem Kunst-Park, und der Campus-Charakter wird noch intensiver erlebbar.

Margot Witte stammt aus Göttingen. Nach Studienaufenthalten an der Europäischen Kunstakademie Trier ist sie seit 1999 als freischaffende Künstlerin in Karlsruhe tätig. Sie ist Mitglied der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde e.V. Karlsruhe (GEDOK). Einige ihrer Werke waren kürzlich auf der UND #5 zu sehen.

Regine Kruzinna beschäftigt sich nach verschiedenen Karrieren im Journalismus und Grafik-Design intensiv mit der Farbfeldmalerei und leitet zusammen mit Thomas Brunner die Galerie Symbol in Stutensee und in der Karlsruher Innenstadt.

Thomas Brunner studierte nach seiner Ausbildung als Bildhauer viele Jahre in Carrara, Italien, und lebt und arbeitet inmitten vieler seiner beeindruckenden Werke in Stutensee.

Die Ausstellung vor und in den Gebäuden Emmy-Noether-Straße 9 und 11 ist ab 6. Mai von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr geöffnet und läuft noch bis zum 4. August 2010.

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Verleihung des ObjektForum-Förderpreises

Karlsruhe (29.10.2009)

Ausgezeichnet mit dem ObjektForum Förderpreis wurde am 28. Oktober Markus Hossner. Dem 26jährigen Informatiker, der Anfang 2009 seinen Abschluss an der Fridericiana machte, gelang es, im Rahmen seiner Diplomarbeit durch die Umprogrammierung mehrerer parallel agierender Computer die „Vehicle Scheduling and Routing"- Software der SAP um das 23-Fache zu beschleuningen.

Die Software des Walldorfer Softwareriesen plant den Transport von Gütern und reduziert dabei Kosten und Zeit, indem die Transportpläne hinsichtlich Ladekapazitäten, Lenk- und Umladezeiten, Fähr- und Schiffsfahrplänen und vielen weiteren Einzelfaktoren optimiert werden. Bislang benötigte das Programm für die Lösung komplexer Transportprobleme zwei Stunden. Hossner schaffte es, diese Zeit auf Minuten zu reduzieren. Bei SAP werden die Ergebnisse seiner Diplomarbeit die Grundlage für weitere Arbeiten bilden.

Die enorme Leistung von Markus Hossner, dessen Arbeit als eine von sechs nominiert worden war, bewog die diesjährige Jury des Objektforum-Förderpreises, ihm den mit 1.500 Euro dotierten und von der Technologiepark Karlsruhe GmbH gestifteten Preis zuzusprechen. Wie in den vergangenen Jahren auch, setzte sich die Jury jeweils zur Hälfte aus Professoren des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und aus Vertretern der Karlsruher IT-Industrie zusammen.

Bei der Preisverleihung, die im Rahmen eines ObjektForum Spezial am KIT stattfand, würdigte neben den Initiatoren des ObjektForums, Thomas Lüdtke und Matthias Grund, auch der Vertreter der SAP AG, Carsten Schumm, die Bedeutung der Arbeit von Hossner für die Industrie.

Über das ObjektForum Karlsruhe:
Das ObjektForum, 1995 von Matthias Grund (andrena objects) und Thomas Lüdtke (Technologiepark Karlsruhe) aus der Taufe gehoben, ist mit jährlich über 1000 Besuchern zu einem wichtigen Ort des Austausches von Informationen, Erfahrungen und Visitenkarten geworden.

Das Forum gibt Orientierungshilfen zu wichtigen Innovationen in der IT. Zu den Referenten gehören Walter Bischofberger, Angelika Drach, Stéphane Ducasse, Erich Gamma, Ivar Jacobson, Karl Kessler, Michele Lanza, Craig Larman, Johannes Link, Joseph Pelrine, Ken Schwaber, Eric Samson, Michael Stal, Ivo Totev, Ralf Westphal und Michael Willers.

Mit dem Förderpreis möchten die Träger des ObjektForums Karlsruhe Diplomarbeiten auszeichnen, fördern und in der Öffentlichkeit herausstellen, die sich in hervorragender Weise mit der Thematik der Software-Technik befasst haben. Neben besonderer wissenschaftlicher Originalität ist die praktische Relevanz von Bedeutung. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert.


IT-Kongress „Entwicklertag“ in Karlsruhe

Karlsruhe (19.06.2009)

Wenn sich am 24. Juni rund 200 Informatiker im Technologiepark Karlsruhe (TPK) zum „Agile Day“ treffen, hat das weniger damit zu, dass sie ihre Wendigkeit trainieren möchten. Vielmehr geht es um den Austausch von neuen Methoden und Erfahrungen in der Agilen Softwareentwicklung. Diese Methode wird eingesetzt, um neue Computerprogramme zeit- und kosteneffizienter zu entwickeln.

Als Internet-Hauptstadt Deutschlands und IT-Standort der Spitzenklasse darf sich Karlsruhe einmal mehr über eine hochkarätig besetzte Fachveranstaltung freuen. Und nicht nur Karlsruhe freut sich – Joe Krebs, Direktor bei AOL in New York, freut sich vor allem, „auch mal den Technologiepark Karlsruhe zu sehen. Ich habe schon viel davon gehört.“

Beim „Agile Day“, der im Rahmen der IT-Fachkonferenz „Karlsruher Entwicklertag“ stattfindet, werden Firmen wie die SAP AG, BASF und IBM über ihre Erfahrungen mit der Agilen Softwareentwicklung berichten. Besonderes Augenmerk wird auf den Erfahrungsberichten zu Scrum liegen, einer Prozessmanagement-Methode, die durch stärkere Teamorientierung, gegenseitiger Kontrolle und Know-how-Transfer zu besseren Ergebnissen führen soll.

Scrum kommt ursprünglich aus den USA und bedeutet soviel wie „Gerangel“. Wieso ein Gerangel gut sein soll für die Entwicklung eines so komplexen Produktes wie einer Software, bedarf einer Erklärung: Bekanntermaßen werden Autos am Fließband gefertigt. Jeder Arbeiter ist für einen ganz speziellen Arbeitsschritt zuständig und kümmert sich weder um andere Arbeitsschritte noch um das Endprodukt. So funktioniert auch klassische Softwareentwicklung. Wie bei der Fließbandproduktion kann hier aber nicht auf geänderte Vorgaben des Kunden reagiert werden und Programmierfehler bleiben häufig bis zuletzt unentdeckt, da keine Kontrolle der Arbeit während des Programmiervorganges erfolgt.

Scrum ist eher mit der Werkstattorientierten Fertigung vergleichbar. Das künftige Produkt steht in der Mitte der Werkstatt, und das Scrum-Team arbeitet gemeinsam daran. Dadurch ergibt sich eine geringere Fehlerquote, da sich das Team gegenseitig kontrolliert, und eine höhere Motivation, da sich die Mitarbeiter stärker mit dem Produkt identifizieren. Auf Änderungen der Kundenvorgaben kann das ganze Team schnell kollektiv reagieren. Ein wichtiger Punkt ist auch die Minimierung des Ausfallrisikos durch die Verteilung der Entwicklungsarbeit auf mehrere Köpfe. Wenn ein Team-Mitglied durch Urlaub oder Krankheit ausfällt, können die anderen sein Fehlen spontan ausgleichen.

Scrum gibt es noch nicht lange auf dem deutschen Markt. Im Technologiepark Karlsruhe wurden 2004 die ersten deutschsprachigen Zertifizierungskurse angeboten. Große Weltunternehmen wie SAP wurden darauf aufmerksam und holten dieses Know-how in ihre Häuser. Auch die EnBW und die 1&1 Internet AG lernten Scrum im TPK kennen und wenden es heute an.

Übrigens, Scrum lässt sich nicht nur in der Softwareentwicklung anwenden. Arbeitsprozesse in vielen Branchen könnten so effizienter und spannender gestaltet werden. Wo der einzelne Mitarbeiter immer nur in und denselben Handgriff ausführt, wird die Arbeit stupid und unbefriedigend. Anteil an der gesamten Produktion zu haben, ist weit motivierender. Außerdem ermöglicht Scrum, das Produkt schon während des Entstehungsprozesses immer wieder auf Funktionalität zu testen. So können teure Qualitätskontrollen und Nacharbeiten minimiert werden.

Zum Abschluss des „Agile Days“ ist es den Organisatoren gelungen, eine Podiumsdiskussion mit Experten aus Deutschland, der Schweiz, Ägypten und den USA auf die Beine zustellen. Unter der Überschrift „Clash of Cultures – Agilität und hergebrachte Arbeitsmodelle“ werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kulturen im Umgang mit den veränderten Anforderungen in der Arbeitswelt diskutiert. Zum Abschluss des Tages lädt der Gastgeber Technologiepark Karlsruhe zu einem Empfang. Die Teilnahme an der Podiumsdiskussion, die gegen 16:15 Uhr beginnt, ist übrigens kostenlos.

Über den Karlsruher Entwicklertag:
Der mehrtägige, jährlich stattfindende IT-Fachkongress wird veranstaltet vom ObjektForum, der Regionalgruppe Karlsruhe der Gesellschaft für Informatik e.V. und des Vereins Karlsruher Softwareingenieure e.V. Gastgeber ist der Technologiepark Karlsruhe, die Organisation übernimmt die andrena objects ag. Anlässlich des 10. Geburtstages des ObjektForums wurde 2005 der Karlsruher Entwicklertag ins Leben gerufen. Das ObjektForum, 1995 von Matthias Grund (andrena objects) und Thomas Lüdtke (Technologiepark Karlsruhe) aus der Taufe gehoben, ist mit jährlich über 1000 Besuchern zu einem wichtigen Ort des Austausches von Informationen, Erfahrungen und Visitenkarten geworden.

 

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Kunst im Technologiepark

Karlsruhe (26.03.2009)

TPK zeigt Fotographien von Marie Stegmeier

Ab 2. April 2009 zeigt der Technologiepark Karlsruhe (TPK) Fotographien von Marie Stegmeier. Unter dem Titel „Ein PS gegen Traktoren" stellt die Bruchsaler Künstlerin in über 60 Bildern das Pferd und den Traktor gegenüber. Nur logisch also, dass sich Stegmeier für eines der Atriumsgebäude in der Emmy-Noether-Straße entschieden hat: die vier Galerien mit den gegenüberliegenden Ausstellungswänden liefern den richtigen Rahmen für diese „Gegenüberstellung".

Die bereits achte Ausstellung in der Reihe „Kunst im Technologiepark" wird am 1. April um 18 Uhr eröffnet und kann immer montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr bis zum 1. Juni 2009 besichtigt werden.

Über die Künstlerin:
Die künstlerische Geburtsstunde der Marie Stegmeier lässt sich genauestens bestimmen. Es war der 24. Januar des Jahres 2004. An einem sonnigen Samstagnachmittag entdeckte sie während eines ausgedehnten Spazierganges im elsässischen Wissembourg an einer Hausfassade einen Weinstock. Dieser war nicht abgeerntet worden. Seine Anmutung faszinierte die Künstlerin, und es entstand ihre erste digitale Fotoaufnahme. Nur wenige Meter entfernt beobachtete Marie Stegmeier am Wehr der Waschanlage ein seltsames Treibgut auf der
Wasseroberfläche, das sich durch die leichte Strömung ständig veränderte. Der Eintritt in das fotografische Schaffen war vollzogen. Seitdem ist die Kamera zu einer ständigen Begleiterin geworden. Die Teilnahme an ihrem ersten Fotowettbewerb, ausgelobt von der Stadt Bruchsal 2005, konnte für Marie Stegmeier nicht erfolgreicher verlaufen. Sie belegte den ersten Platz. Fortan folgten Ausstellungen in Bruchsal, im Kunstverein Gondelsheim sowie in Heidelberg und Stuttgart. 2006 gewann Marie Stegmeier den Publikumspreis anlässlich der LionsArt V in Bruchsal. 2008 war sie wieder bei der LionsArt VI vertreten. Außerdem erhielt sie den dritten Preis des Fotowettbewerbs "Bruchsal 2008 Bergfried 650 Blende 16" und unterstützte photographisch die Broschüre „Der Michaelsberg".


Schüler entdecken den Technologiepark Karlsruhe (TPK)

Karlsruhe (22.01.2009)

BOGY, Berufsorientierung am Gymnasium, an der Uni und in IT-Firmen.

In der Woche vom 26. bis zum 30. Januar werden im Rahmen der Aktion BOGY@Technologiepark erstmals fünf Schüler und eine Schülerin ihr Praktikum zur Berufsorientierung absolvieren. Die Gymnasiasten verbringen den ersten Tag an der Informatikfakultät der Universität Karlsruhe und erhalten dort einen Überblick über das Tätigkeitsfeld eines Software-Entwicklers. Die folgenden vier Tage verbringen sie in Gruppen wechselweise bei den Firmen andrena objects ag, MegaPart GmbH und Systec & Services GmbH. Alle Unternehmen sind im Bereich der Informationstechnologie tätig und im Technologiepark Karlsruhe ansässig.

Die Idee, das BOGY-Praktikum als Verbund anzubieten, entsprang in erster Linie dem Wunsch, Berührungsängste abzubauen und das Bild des „Nerds“, des langweiligen Computerfreaks, gerade zu rücken. Die fünf Praktikumstage erlauben den Jugendlichen durch die verschiedenen Stationen Einblicke in ganz unterschiedliche Anwendungsbereiche der Informatik. „Ziel der Aktion ist es, die Jugendlichen frühzeitig für die Informatik zu interessieren und Vorurteile abzubauen“, so der Prodekan der Informatikfakultät, Professor Ralf Reussner. Dank der guten Kontakte zur Universität Karlsruhe war Reussner schnell mit im Boot und hofft, so die Zahl der Studieninteressierten steigern zu können.

Matthias Grund, Vorstand der andrena objects ag, ist überzeugt, „dass die Aktion BOGY@Technologiepark die spätere Berufswahl beeinflussen kann. Vor allem Mädchen fordern wir auf, sich stärker in die Software-Entwicklung zu wagen“. Auch Harald Deinzer, Geschäftsführer der MegaPart GmbH, und der Gründer der Systec & Services GmbH, Karl G. Linder, sind der Meinung, dass auf diesem Wege einem späteren Fachkräftemangel in der IT-Branche entgegengewirkt werden kann.

„Die Firmen des TPK zeigen, dass sie eine starke Gemeinschaft sind und als tatkräftiger Partner der Uni etwas bewegen können“, freut sich Thomas Lüdtke, Geschäftsführer der Technologiepark Karlsruhe GmbH, „und ich bin sicher, dass wir in einigen Jahren einen oder sogar mehrere der Kids wiedersehen.“


Familie und Beruf dank Technido vereint

Karlsruhe, Boulevard Baden (09.11.2008)

Kindertagesstätte im Karlsruher Technologiepark gewinnt „Mut für die Region“-Preis 2008.

„Ich mag mit fünf Kindern ein Buch anschauen“,strahlt der kleine Lenny in die Runde. Sein Buch und andere Utensilien wie ein Zollstock oder Malstifte liegen in der Mitte des Kreises von kleinen Dauergästen und Erziehern des Kinderhauses Technido,das vom Verein „Kind und Beruf“ getragen wird. Die durch den Verein und den Technologiepark ins Leben gerufene Kindertagesstätte im Technologiepark ist Preisträger des diesjährigen „Mut für die Region“-Preises.

Auf zwei Stockwerken der Kita in der Albert-Nestler- Straße 13 wuseln Kids von sechs Monaten bis zehn Jahren. Vom Krabbelnest für das Kleinkind bis zum Klassenzimmer für Grundschüler finden sich dort unzählige Betreuungsmöglichkeiten. Während sich im Zentrum der Kita, auf dem so genannten Marktplatz, ein paar Kinder gegenseitig und mithilfe eines Erziehers mit dem Zollstock messen, stellt eine andere Gruppe im Kreativzimmer Puzzles her und andernorts wird geschminkt.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit seinen Betreuungseinrichtungen wie Technido zu fördern, hat sich der Verein „Kind und Beruf“ zur Aufgabe gemacht. Von 7.30 bis 18 Uhr haben Sprößlinge berufstätiger Eltern dort nicht nur Gelegenheit zur kindlichen Selbstbildung durch Eigenaktivität, sondern bekommen auch eine an Geist, Seele und Körper orientierte Erziehung und Bildung sowie demokratische Werte vermittelt.

„Ein Teil der Plätze in der Kita sind für Betriebe vergeben, ein anderer für Bürger aus Karlsruhe und Region“, erklärt Sandra Bachmann. Ob Erzieher, Sozialpädagogen oder Anerkennungspraktikanten – die drei „i“s Individuum, Interessen und Interaktion stehen laut der Pädagogischen Leiterin in „Technido“ ebenso wie das soziale Miteinander im Vordergrund der pädagogischen Arbeit. Betreut werden die Kleinen derzeit von 20 Erzieherinnen und Erziehern, unter denen sich auch zwei „native speaker“ befinden. „Diese beiden Kollegen sprechen mit den Kindern ausschließlich Englisch, um sie an die Sprache spielerisch heranzuführen.“ Im Team, das ebenso wie die Plätze aufgestockt werden soll, arbeiten auch sieben Männer. Neben der Kita bietet der Trägerverein dort eine freie private Grundschule, die so genannte Lernwerkstatt, die aus einer Vorschule, einer Schule und einem Hort besteht.

Wie gefragt das auf die Bedürfnisse von berufstätigen Eltern ausgerichtete Kindertagesstätten- Konzept der geschäftsführenden Konzept-e für Bildung und Soziales GmbH ist, zeigt die Tatsache, dass die Kita Technido zur Zeit auf 105 Plätze erweitert wird.

Ihre Pläne unter der Woche schmieden die Kleinen dort täglich mit ihren Erziehern um 10 Uhr in der Kinderkonferenz. „Jeder kann dabei seine Ideen und Impulse vorstellen – auf spielerische Art und Weise können die Kinder selbst entscheiden, welchem Interesse sie nachgehen möchten“, gibt Sandra Bachmann im „BB“-Gespräch einen Einblick. Abwechslungsreich und vielfältig ist dabei die Wahl für den Nachwuchs, von Schminken über eine mit Kindern aufgebaute Bewegungsbaustelle bis hin zum Atelier reicht das Angebot.

Ob ein Forscherzimmer mit Stethoskop, Büchern und Naturmaterialien, ein Rollenspiel- oder ein Werkraum, ein Turnzimmer oder der Schlafraum – ist die Entscheidung beim einzelnen gefallen, verabschiedet sich je eine Gruppe von mehreren Kindern mit einem Erzieher in einen der so genannten Funktionsräume. „Unsere Erzieher sind immer wieder aufgefordert, eine anregende Umgebung für die Kinder schaffen“, zeigt Sandra Bachmann die einzelnen Funktionsräume. Auch Ausflüge in die Natur oder ins Kindertheater oder Themenprojekte wie „Wiki und die starken Männer“ gehören zum Programm.

„Unsere Laura hat hier schon sehr viel gelernt und ist sehr kreativ“, zeigt sich einer der Väter begeistert. „Amelie fühlt sich dort wohl, ein solches pädagogisches Konzept können wir zu Hause nicht bieten“, freut sich ein anderer.


Technologiepark Karlsruhe setzt auf Ökostrom von den Stadtwerken

Karlsruhe (16.05.2008)

Der Technologiepark Karlsruhe (TPK) bezieht Ökostrom aus 100 Prozent regenerativer Energie von den Stadtwerken Karlsruhe. Die Einrichtung im Osten der Fächerstadt, die Hightech-Unternehmen hochwertige Büroflächen und Infrastruktur anbietet, hat einen Jahresverbrauch von rund 400.000 Kilowattstunden Strom. Dieser deckt den Eigenbedarf der Büros und den Allgemeinstrom der vermieteten Gebäude. „Zu einem innovativen Standort wie dem TPK gehört eben auch der aktive Umweltschutz“, begründet Thomas Lüdtke, Geschäftsführer des Technologieparks, seine Entscheidung.

„Wir freuen uns, dass sich mit dem Technologiepark nun der erste große Gewerbekunde für unser Ökostromangebot entschieden hat“, so Dr. Thomas Unnerstall, Geschäftsführer für Vertrieb und Handel bei den Stadtwerken.

Auch für umweltfreundliche Wärme sorgen die Stadtwerke: Beheizt wird der Technologiepark mit Fernwärme.

Im November 2007 haben die Stadtwerke Karlsruhe den Ökostromtarif NatuR für Gewerbe- und Haushaltskunden eingeführt. Der Strom für NatuR stammt zu 100 Prozent aus umwelt- und klimaschonender Erzeugung. Der größte Anteil kommt aus dem Wasserkraftwerk Freudenau in Österreich. Die Stadtwerke lassen die Herkunft der regenerativen Energie regelmäßig von den unabhängigen Gutachtern des TÜV Süd prüfen und schriftlich zertifizieren.


Kunst im Technologiepark

Karlsruhe (12.03.2008)

Malerei von Walter Jung im Technologiepark Karlsruhe.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kunst im Technologiepark“ zeigt der Technologiepark Karlsruhe ab Donnerstag, 13. März, Werke des Künstlers Walter Jung. Die Ausstellung wurde mit einer Vernissage am Abend des 12. März in Anwesenheit des Künstlers eröffnet. In seiner Eröffnungsrede begrüßte der Geschäftsführer der Technologiepark Karlsruhe GmbH, Thomas Lüdtke, die rund hundert Gäste aus Wirtschaft, Kultur und Politik. Zur Einführung sprach die Kunsthistorikerin Frau Dr. Margrit Brehm aus Karlsruhe.

Bereits zum siebten Mal bietet der Technologiepark Ausstellungsfläche für die Werke eines Künstlers. Nach Reinhold Braun und Sandro Vadim ist Walter Jung der dritte Absolvent der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, der die Galerien des hellen Atriums-Gebäude am Eingang des Technologieparks zur Präsentation seiner Kunst nutzt.

Die Werke von Walter Jung, 1955 in Heidelberg geboren, zeichnen sich durch präzise Bildkompositionen und eine Reduktion der Farbpalette auf wenige klare Farben aus. Die Fläche des Bildes ist sein Ausgangspunkt und sein Thema: Farbfelder, Geflechte, Raster oder mit dem Schwamm aufgetragene, per se abstrakte Farbspuren bilden die Bühne, auf der sich seine linearen Figurationen in souveräner Leichtigkeit entfalten.

Die Ausstellung im Gebäude Emmy-Noether-Straße 9, 2.-5.OG, ist vom 13. März bis einschließlich 11. Juni 2008 montags bis freitags von 8.00-18.00 Uhr für Besucher geöffnet. Der Eintritt ist frei.


Neuer Mieter für Technologiepark Karlsruhe

Karlsruhe (22.01.2008)

Gameforge AG schmiedet Online-Spiele künftig im TPK.

Im März zieht die Karlsruher Gameforge AG in den Technologiepark (TPK) ein. Die Spieleschmiede findet nun auf über 3.000 Quadratmetern ausreichend Platz für die derzeit 100 Mitarbeiter und das geplante Wachstum. Alleine in diesem Jahr sollen 150 weitere Mitarbeiter eingestellt werden.

Das flexible Raumkonzept des TPK bietet dem jungen und wachstumsstarken Spieleentwickler – die Firma wächst seit dem ersten Tag um rund 350 Prozent pro Jahr – nahezu unbegrenzte Erweiterungsmöglichkeiten. Klaas Kersting, Vorstand der Gameforge: "Bei unserem extremen Wachstum und einer Vervierfachung der Mitarbeiter alleine in 2007 platzte unser altes Büro aus allen Nähten. Da wir planen, dieses Jahr unsere Mitarbeiterzahl von 100 auf 250 zu erhöhen, war ein Umzug unerlässlich. Der Technologiepark bietet uns auch über dieses Jahr hinaus nachhaltig die Möglichkeit, unseren Wachstumskurs zu halten."

„Wir freuen uns sehr, dass ein junges, dynamisches und erfolgreiches Unternehmen nun Teil der TPK-Gemeinschaft ist“, so Thomas Lüdtke, Geschäftsführer der Technologiepark Karlsruhe GmbH. „Ein großes Plus für den TPK war schon immer die Flexibilität. Firmen können hier je nach Bedarf wachsen und so unnötige Kosten vermeiden.“

Auf Empfehlung der Wirtschaftsförderung Karlsruhe wandte sich Gameforge Ende 2007 an den TPK, gemeinsam wurde ein überzeugendes Raumkonzept geplant. Ralf Eichhorn von der Wirtschaftsförderung freut sich: „Die Idee, Gameforge an den Technologiepark zu vermitteln, war nahe liegend – es hat einfach gepasst.“

Über Gameforge:

Die Gameforge AG ist der weltweit größte unabhängige Anbieter von browser- und clientbasierten MMOGs (Massively Multiplayer Online-Games). Mehr als 40 Millionen Spieler in 30 Ländern haben sich mittlerweile weltweit für Gameforge-Spiele registriert, sechs Millionen Menschen spielen die MMOGs des Unternehmens aktiv.

Zu den wohl bekanntesten browserbasierten MMOGs des Karlsruher Gaming-Spezialisten zählt OGame. Daneben bietet Gameforge mit DarkPirates, Gladiatus, BiteFight und BattleKnight weitere Top-Spiele im schnell wachsenden Markt der Online-Spiele und zählt nicht zuletzt deshalb zu den marktführenden Entwicklern und Publishern von Browser-Games in Europa. Der zweite strategische Kernbereich des Unternehmens ist das Publishing von clientbasierten Online-Games wie das Corean Martial Arts Spiel Metin2 oder das Fantasy-Game NosTale.

Im Dezember 2003 gründeten Klaas Kersting und Alexander Rösner, der ehemalige Mitgründer der Schlund & Partner AG, die Spieleschmiede Gameforge. Mit Accel Partners ist seit August 2007 ein renommierter Investor am Unternehmen beteiligt.

Weitere Informationen zum Unternehmen und zu den Spielen finden Sie unter www.gameforge.de.


ObjektForum vergibt Förderpreis

Karlsruhe (02.08.2007)

Diplomarbeiten aus dem Bereich "Softwaretechnik" werden gewürdigt.

Die Träger des ObjektForum Karlsruhe, die andrena objects ag und die Technologiepark Karlsruhe GmbH möchten Diplomarbeiten auszeichnen, fördern und in der Öffentlichkeit herausstellen, die sich in hervorragender Weise mit der Thematik der Software-Technik, befasst haben. Neben besonderer wissenschaftlicher Originalität ist die praktische Relevanz von Bedeutung. Das Preisgeld beträgt 1.500 Euro.

Der ObjektForum-Förderpreis wird erstmals zum Sommersemester 2007 ausgelobt. Die mit dem Preis ausgezeichnete Arbeit wird der Öffentlichkeit im Rahmen eines Sonderkolloquiums an der Fakultät für Informatik vorgestellt und prämiert. Die Arbeit wird im Rahmen der Internetpräsenz des ObjektForums publiziert.

Zulassungsberechtigt sind alle Diplomarbeiten, die von Hochschullehrern der Universität Karlsruhe betreut und zwischen dem Sommersemester 2006 und dem Sommersemester 2007 fertiggestellt wurden. Vorschlagsberechtigt sind die Professoren der Universität Karlsruhe (TH).

Auswahlkriterien sind Originalität und Tiefe der Ergebnisse, Form der Darstellung, Übertragbarkeit der Arbeit auf die Praxis.

andrena objects ag

Als Entwicklungs- und Beratungshaus hat sich die andrena objects ag auf die Entwicklung anspruchsvoller Individualsoftware spezialisiert. Schwerpunkt ist die Systementwicklung auf der Basis von JavaEE, .NET und C#. andrena ist in Deutschland federführend bei der Herausbildung und Verbreitung von agiler Entwicklungsmethodik. Bei der kontinuierlichen Optimierung des Software-Entwicklungsprozesses ist eine abgestimmte Methoden-Kombination aus Design- und Codierungsrichtlinien, Testgetriebener Entwicklung und der agilen Projektmanagement-Methode Scrum entstanden.

Technologiepark Karlsruhe GmbH

Der Technologiepark Karlsruhe bietet eine Plattform für das Zusammenspiel der drei Schlüsseltechnologien Bio, Nano und IT. Durch die räumliche und partnerschaftliche Nähe zu international renommierten Instituten und Forschungseinrichtungen, wie z.B. die der Universität oder des Forschungszentrums Karlsruhe, stellt der Technologiepark Karlsruhe seinen rund 60 Einliegern größtmöglichen Support zur Seite, um schnell und informell die passenden Kooperationspartner zu finden. Das großzügige Flächenangebot innerhalb des Parks bietet auf 30 Hektar jede Menge Platz für Erweiterungen. Die repräsentativen Gebäude können auf individuelle Bedürfnisse zugeschnitten werden. Die gelungene Landschaftsgestaltung und moderne Architektur sorgen für ein Arbeitsumfeld, in dem man sich wohl fühlt.

Neben dem flexiblen Raumkonzept mit nahezu unbegrenzten Wachstumsmöglichkeiten bietet der Park unter anderem ein Firmenkundenreisebüro, klimatisierte Konferenz- und Seminarräume sowie ein parkeigenes Kasino mit individueller Gastronomie und mediterranem Innenhof. Eine Kindertagesstätte für 0-6jährige wurde im Herbst 2003 eröffnet, die Ganztagesgrundschule im Oktober 2006. Außerdem organisiert die Technologiepark Karlsruhe GmbH für die Unternehmensleiter und ihre Mitarbeiter im Park verschiedene Events wie z. B. die TPK-Sommerfeste, Fachseminare, Ersthelferausbildungen und vieles mehr.

ObjektForum

Das 1995 von dem Karlsruher Softwarehaus andrena objects ag und dem Technologiepark Karlsruhe ins Leben gerufene ObjektForum hat sich mit weit über 5000 Besuchern seit Bestehen zu einer bedeutenden Diskussionsplattform über wichtige Innovationen in der IT etabliert. Mit seiner regionalen Ausrichtung – neben Karlsruhe finden Veranstaltungsreihen in Frankfurt, Stuttgart, München, Berlin und Hamburg statt – ist das ObjektForum zugleich ein überzeugender Beleg für wirkungsvolles Grassroots Networking. Zu den lokalen Kooperationspartnern des ObjektForums gehören die Java User Group Stuttgart, die gopas Software ag und die akquinet ag.

Weitere Informationen: vera.hofheinz@andrena.de


"Wir wollen das Arbeitsleben optimieren"

Karlsruhe, Badische Neueste Nachrichten (10.07.2006)

300 Gäste kamen zum Sommerfest in den Technologiepark.

Das Wetter machte dem Namen der Veranstaltung nun nicht gerade Ehre: Die rund 300 Besucher des Technologiepark-Sommerfestes hatten am Freitagabend immer wieder mit. wolkenbruchartigen Regenfällen zu kämpfen, so dass die Feierlichkeiten zur Gänze in das Casino des Technologieparks verlegt werden mussten. Der guten Stimmung tat das aber keinen Abbruch. Zum zehnten Mal bereits trafen sich Vertreter und Mitarbeiter der Firmen, die in den Gebäuden des Technologieparks beheimatet sind, zu dem, was man gemeinhin ein gemütliches Beisammensein nennt. Eingeladen war auch politische Prominenz der Stadt — allen voran der Sozialbürgermeister Harald Denecken sowie Bundestags- und Landtagsabgeordnete und Stadträte. Für die Unterhaltung der Gäste sorgten unter anderem der Deutsche Meister der Zauberkunst, Martin Eisele, sowie die Band „Groove Incorporation“.

Angefangen hatte alles mit einer grünen Wiese und der Idee, die eine Karlsruher Delegation in den 90er Jahren in Frankreich aufgeschnappt hatte: ein Unternehmenspark. Rund 2 500 Beschäftigte in 62 Unternehmen — das ist nun die Bilanz nach zehn Jahren. Derzeit stehen 50 000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung, die belegt sind.

„Wir orientieren uns immer am Markt. Wir bauen neue Bürogebäude, wenn die Nachfrage da ist“, erklärte Geschäftsführer Thomas Lüdtke. Und Lüdtke ist Optimist: „Derzeit herrscht extrem gute Stimmung in allen Bereichen.“ .Er stelle dies an einer verstärkten Rekrutierung von Mitarbeitern bei den Firmen fest. Zudem sei er sicher: Die Schlüsseltechnologien in den Feldern Nano- und Biotech brauchen in Zukunft starke Informatik-Kapazitäten.

Bürgermeister Denecken lobte die Anstrengungen des Technologieparks, sich mit dem Technido Kinderhaus im Bereich der Betreuung zu engagieren. Ab September kommt eine private Grundschule hinzu. „Wir hören nicht an den Bürotüren auf, sondern denken einen Schritt weiter und wollen das Arbeitsleben optimieren“, erklärte Lüdtke dieses Engagement. Da würden auch Kinder eine Rolle spielen – und die Anmeldeliste sei bereits lang.


Familienfreundliche Hochtechnologie

Handelsblatt (05.10.2005)

Im TPK werden Kinder und Unternehmen groß.

Innovationskraft - das ist die Voraussetzung, die eine Firma mitbringen muss, wenn sie im Technologiepark Karlsruhe (TPK) unterkommen will. Der TPK wurde von der L-Bank, der Landeskreditbank Baden-Württemberg, ins Leben gerufen. Hier ziehen größere Firmen vorwiegend aus der Informations- und Kommunikationsbranche (IT) ein, die schon am Markt gefestigt sind und die ihre Gründerphase abgeschlossen haben. Die Auslastung liegt momentan bei 95 Prozent - und das bei einer mittelmäßigen wirtschaftlichen Lage. Ein Zeichen für die Attraktivität des Standorts. Die Initiatoren wollen hier Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Politik themenorientiert zusammenbringen.

Insgesamt 60 Unternehmen mit rund 2000 Mitarbeitern haben sich im TPK angesiedelt. Und es ist nicht mehr nur die IT-Branche, die sich aufgrund der entsprechend ausgerichteten Karlsruher Wissenschaftslandschaft hier niederlässt, auch Schlüsselbranchen, wie beispielsweise die Bio- und Nanotechnologie sind inzwischen eingezogen. Das ist ganz im Sinne der Ve rantwortlichen des TPK: die Verzahnung verschiedener Disziplinen ist in immer mehr Unternehmen die eigentliche Innovationsleistung. Ziel des TPK ist die Schaffung einer internationalen Adresse für branchenübergreifende Kompetenz hochtechnologischer, innovativer Produkte und Dienstleistungen.

Die mehrstöckigen Bürogebäude bilden fast eine eigene kleine Stadt. Der erste Bau wurde 1996 fertig gestellt, zwei Jahre nach der Gründung der Betreibergesellschaft Technologiepark Karlsruhe GmbH. Zum innovativen Standort gehören aber auch bedarfsgerechte Konzepte für die Mitarbeiter, und da bietet der TPK etwas besonderes: Das Technido-Kinderhaus auf dem Gelände besteht seit 2003. Zum Schuljahr 2006/07 ist zudem die Gründung einer Ganztagesgrundschule geplant.


Technologieparks mit attraktiven Immobilien

Die L-Bank ermöglicht technologieorientierten Unternehmen, sich in Technologieparks in der Nähe von Hochschulen und Forschungseinrichtungen anzusiedeln. Die von eigenständigen Gesellschaften geführten Parks realisieren Raumlösungen nach Maß für Mieter aus den Branchen Dienstleistung, Produktion, Logistik, Handwerk, Forschung und Entwicklung. Das Parkmanagement sorgt für den Betrieb, die Kommunikation und ergänzende Dienstleistungen.

Applied Sensor, Cluetec und die BKK Fahr sind drei Unternehmen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Applied Sensor fertigt mit 15 Mitarbeitern in Reutlingen Sensoren für die Automobilindustrie. Die 20-köpfige Mannschaft von Cluetec entwickelt in Karlsruhe Software für mobile Marktforschung. Die Betriebskrankenkasse Fahr beschäftigt in Gottmadingen 180 Mitarbeiter - Tendenz steigend. Eines haben diese Unternehmen allerdings gemeinsam: Alle drei sind Mieter in einem der vier Parks, die von Tochtergesellschaften der L-Bank betrieben werden.

Hermann Stickel, Vorstand der BKK-Fahr, ist sichtlich davon angetan, dass der Industriepark Gottmadingen immer ausreichend zusammenhängende Büroflächen für das schnelle Wachstum seines Unternehmens zur Verfügung stellt hat. „Ursprünglich hatten wir 160 Quadratmeter“, sagt er. Inzwischen belegt die BKK Fahr eine Fläche von ca. 5.000 Quadratmetern. Applied-Sensor-Geschäftsführer Robert Straubinger ist vom Technologiepark Reutlingen überzeugt, weil die Parkleitung vor dem Einzug die Räume und Labore entsprechend der hohen Ansprüche des jungen Unternehmens ausstattete. Zudem profitiert es von der Nähe zur Uni Tübingen und dem Zugang zu aktuellen Forschungsergebnissen. Cluetec-Geschäftsführer Matthias Helferich schätzt es besonders, dass er seine Kunden schon drei Jahre nach der Gründung im Technologiepark Karlsruhe in einem attraktiven Umfeld empfangen kann.

Die Gründe, warum sich Unternehmen für Technologieparks entscheiden, sind unterschiedlich. Wichtig für Mieter sind die verkehrsgünstige Lage, die hochwertige Architektur, das innovative Umfeld und vor allem das flexible Raumangebot. Es gewährleistet die Erfüllung unterschiedlichster Flächenanforderungen der Firmen und gibt ihnen die Möglichkeit sich am Standort weiter zu entwickeln, ohne selbst in Gebäude investieren zu müssen.

Möglich wird dies durch kundenorientierte Parkverwaltungen, die für einen reibungslosen Betrieb sorgen und den Austausch der Parkmieter untereinander sowie mit benachbarten Hochschulen und Forschungseinrichtungen fördern. Das unterscheidet die Parks wesentlich von Gewerbegebieten, in denen die Unternehmen mit ihren eigenen Investments auf sich allein gestellt sind. Parkinterne Medien, wie eine Zeitschrift und ein Nachrichten-Ticker informieren die Mieter über Veranstaltungen und neue Entwicklungen bei den Unternehmen im Park. Möglichkeiten zum Austausch bieten überdies die Seminarangebote mit interessanten Referenten, Besuche von Delegationen, die an Infrastruktur und Management der Parks interessiert sind, oder auch zahlreiche informelle Anlässe wie die Sportangebote im Park. Wichtig ist es dem Parkmanagement dieses Klima zu unterstützen, das Kooperationen der Unternehmen ermöglicht und es erleichtert Kundenbeziehungen zu knüpfen. Ergänzend bietet die gemeinsame Infrastruktur handfeste Vorteile, zum Beispiel Konferenzräume mit moderner Video- und Kommunikationstechnik, eine überbetriebliche Kantine, Restaurants, Kinderbetreuung oder ein Fitness-Studio.

Die Träger der Parks sind selbstständig am Markt operierende Gesellschaften, die eng mit den Kommunen zusammen arbeiten und die Immobilien zu marktgerechten Bedingungen vermieten. Dabei profitieren die Mieter von wirtschaftlichen Gebäuden eines erfahrenen Bauherren, der gemeinsamen Infrastruktur sowie dem Markennamen und guten Ruf, den sich jeder Park in seiner Region erarbeitet.

Zu den Hauptaufgaben der L-Bank als Staatsbank für Baden-Württemberg zählen die wirtschaftliche Entwicklung des Landes und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes. Rund 390 Mio. Euro investierten die Tochtergesellschaften der L-Bank bisher in die Technologieparks in Karlruhe, Stuttgart-Vaihingen, Tübingen, Reutlingen und Gottmadingen. Derzeit arbeiten etwa 250 Firmen mit rund 6.300 Beschäftigten auf den etwa 260.000 Quadratmetern Gebäudefläche.

Neben der Weiterentwicklung der vorhandenen Parks will sich die L-Bank künftig an weiteren Standorten in Baden-Württemberg engagieren. Geplant ist, aussichtsreichen kommunalen Projekten mit einer Minderheitsbeteiligung bei der Aufbietung des notwendigen Eigenkapitals zu helfen. Zudem kann die Bank ihr Know-how in die Konzeption und Betriebsführung einbringen.


Raum für Visionen. Technologiepark Karlsruhe - der Top-Standort für Business und Hightech

Bereits bei der Planung des Projekts 1994 waren sich die Betreiber und die Stadtväter einig: Im Technologiepark Karlsruhe sollen den Unternehmen aus der Hightech-Branche nicht einfach nur Büro- und Laborflächen angeboten werden. In erster Linie schrieb man sich die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Mietern und „Support und Synergie“ auf die Fahnen. „Der Mehrwert duch die physische Dimension der Parkphilosophie ist das, was unseren Standort auszeichnet. Wir sehen unsere Aufgabe primär darin, Unternehmen an einem Ort zusammenzubringen, der ihnen die bestmögliche Infrastruktur für die Entwicklung und Realisierung neuer Ideen bietet,“ so Thomas Lüdtke, Geschäftsführer der Betreiberin Technologiepark Karlsruhe GmbH. „Mittlerweile haben sich schon rund 60 Unternehmen aus aller Welt für den Technologiepark Karlsruhe entschieden.“

Der Technologiepark bietet in der deutschen Internet-Hauptstadt Karlsruhe eine Plattform für das Zusammenspiel der drei Schlüsseltechnologien Bio, Nano und IT. Die technologische Konvergenz gewinnt durch die immer komplexer werdenden Aufgabenstellungen im Hightech-Bereich mehr und mehr an Bedeutung. Ohne Hochleistungsrechner und speziell entwickelte Software wäre das menschliche Genom wohl nie in einem so kurzen Zeitraum entschlüsselt worden. In Zukunft wird ein enges Zusammenwirken der Technologien bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen unabdingbar sein. Unternehmen müssen deshalb in puncto Ansiedelungsstrategie einen interdisziplinären Weg beschreiten.

Durch die räumliche und partnerschaftliche Nähe zu international renommierten Instituten und Forschungseinrichtungen, wie z.B. die der Universität Karlsruhe, der Fachhochschule Karlsruhe oder des Forschungszentrums Karlsruhe, stellt der Technologiepark Karlsruhe seinen Parkresidenten größtmöglichen Support zur Seite, um schnell und informell die passenden Kooperationspartner zu finden. Darüberhinaus finden die Unternehmen in Karlsruhe hervorragend ausgebildetes Personal, wie zahlreiche Studien belegen.

Neben einem flexiblen Raumkonzept mit nahezu unbegrenzten Wachstumsmöglichkeiten - das Projekt umfasst eine Größe von 300.000 qm - bietet der Park unter anderem ein Firmenkundenreisebüro, Konferenz- und Seminarräume sowie ein parkeigenes Casino mit angeschlossenem Bistro und mediterranem Innenhof. „Arbeiten und Leben ist für uns ein Inbegriff“, so Thomas Lüdtke, „Darum enden die Dienstleistungen im Technologiepark nicht mit dem Arbeitstag, sondern gehen weit darüber hinaus.“ Eine Kindertagesstätte für 0-6jährige wurde im Herbst 2003 eröffnet. Außerdem organisiert die Technologiepark Karlsruhe GmbH für die Unternehmensleiter und ihre Mitarbeiter im Park verschiedene Events wie z. B. die Technologiepark-Fitnessgruppe, Sommerfeste, Seminare, Ersthelferausbildungen, Autosicherheitstraining und vieles mehr.

Aktuelle Informationen erhalten die Mieter unter anderem über das Intranet und durch das interne Informationsblatt „TPK aktuell“. Dieses Medium dient der Förderung der internen Kommunikation im Technologiepark und unterstützt so die Realisierung von Synergieeffekte.

Das Konzept des Parks, so Lüdtke, hat sich bestätigt. Die Technologiepark Karlsruhe GmbH versteht sich nicht als bloßer Vermieter, sondern vielmehr als Plattform und Partner der im Park residierenden Unternehmen.